Kreiswerke Barnim und Gemeinde Panketal investieren in Infrastruktur für E-Mobilität vor Ort

Am Dienstag 30. November 2021 haben die Kreiswerke Barnim und die Gemeinde Panketal zwei Ladestandorte des emobility Ladenetzes Barnim in Panketal eröffnet. Die öffentlichen Ladesäulen nahe des S-Bahnhofs Röntgental in der Heinestraße sowie am S-Bahnhof Zepernick in der Ladestraße stehen ab der kommenden Woche für E-Mobilist*innen zum Nachladen bereit. Am Standort Heinestraße konnte zudem ein BARshare-Standort eröffnet werden, welcher das E-Carsharing-Angebot der Kreiswerke künftig auf elf Barnimer Orte erweitert.

Die Realisierung der beiden neuen emobility Ladesäulen, welche jeweils über zwei Normalladepunkte mit 22 kW Ladeleistung verfügen und mit 100% Ökostrom von den Stadtwerken Bernau versorgt werden, erfolgte im Rahmen der vierten Ausbaustufe des emobility Ladenetzes Barnim. Deren Umsetzung wird durch Mittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Die Gemeinde Panketal beteiligte sich mit 8.000 EUR an der Errichtung der Ladesäulen. Maximilian Wonke, Bürgermeister der Gemeinde Panketal, begründet diese Entscheidung folgend: „Für die Gemeinde steht das Thema Klimaschutz ganz oben auf der Agenda, was sich unter anderem in unserer derzeitigen Ausarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Panketal ausdrückt. In diesem soll natürlich auch das Thema Nachhaltige Mobilität berücksichtigt werden. Dass wir als Partner der Kreiswerke Barnim den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur aktiv unterstützen und somit den Umstieg auf nachhaltige Lösungen wie E-Mobilität vorantreiben können, kommt uns sehr entgegen.“

Auch die Errichtung des neuen BARshare-Standortes in der Heinestraße dürfte die Gemeinde, die die Kreiswerke maßgeblich bei der Umsetzung des neuen Standortes unterstützte, vor diesem Hintergrund freuen. Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim, zum Panketaler Standort: „Bereits 13 Hauptnutzer und über 1250 Mitnutzer*innen nutzen unser klimafreundliches Mobilitätsangebot im Barnim und sparen so gemeinsam CO2-Emissionen sowie Park- und Straßenraum ein. Wir freuen uns, dass neben Eberswalde und Bernau als bislang am breitesten abgedeckten Barnimer Standorten auch der Barnimer Süden über ein wachsendes Netz an BARshare-Standorten verfügt. Wir freuen uns, auf diesem Weg hoffentlich weitere Barnimer*innen für die geteilte Nutzung von E-Mobilität sensibilisieren zu können.“

Ein Hauptnutzer, der für eine Grundauslastung des elektrischen Renault ZOEs sorgt, existiert bislang nicht. Unternehmen und Institutionen im Panketaler Raum, die Bedarf an einem klimafreundlichen Dienstfahrzeug haben und für die eine Nutzung ab 30 Stunden pro Woche in Frage kommt, können bei Interesse Kontakt zu den Kreiswerken aufnehmen. Auch die gewerbliche Nutzung des Fahrzeuges ist auf Anfrage möglich. Informationen zu Preisen finden Interessierte unter www.barshare.de/preise-tarife, Anfragen sind über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Mit 44 E-Fahrzeugen und 10 BARshare BIKEs verfügt der Barnim in Ahrensfelde, Bernau, Biesenthal, Blumberg, Britz, Eberswalde, Oderberg, Melchow, Wandlitz und Werneuchen über insgesamt elf BARshare-Standorte. Die Nutzung von BARshare ist nach der Registrierung unter www.barshare.de für einmalig 10 EUR und der Validierung des Führerscheins per POSTIDENT-App oder einer der Barnimer Validierungsstellen in Eberswalde, Bernau oder Oderberg möglich. Die Nutzung des emobility Ladenetzes Barnim, das Ende 2021 voraussichtlich etwa 90 öffentliche Ladepunkte umfassen wird, ist für BARshare-Nutzer*innen kostenlos.

Weitere Informationen unter:
www.barshare.de
www.ladenetz-barnim.de
www.facebook.com/BARshareCarsharing
www.instagram.com/barshare_barnim

Panketal, 30. November 2021

Auf dem Bild zu sehen:
Kreiswerke-Geschäftsführer Christian Mehnert, BARshare-Projektleiterin Saskia Schartow und Bürgermeister der Gemeinde Panketal Maximilian Wonke (v.l.) eröffneten trotz Novemberwetter einen neuen BARshare- und emobility Ladestandort in der Panketaler Heinestraße. (Foto: KWB)

Neuer Barshare Standort in Blumberg im Barnim

Regionalpark Barnimer Feldmark wird Hauptnutzer für klimafreundliches E-Carsharing der Kreiswerke Barnim

Am Dienstag 16. November 2021 eröffneten die Kreiswerke Barnim und der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. einen neuen BARshare-Standort am Bahnhof des Ahrensfelder Ortsteils Blumberg. Hauptnutzer für den 7-sitzigen Nissan E-NV 200 EVALIA aus der elektrischen Flotte der Kreiswerke Barnim ist der Regionalparkverein, der das Fahrzeug am Bahnhof Blumberg künftig für dienstliche Zwecke nutzen wird. Damit ist das klimafreundliche E-Mobilitätsangebot BARshare bereits mit zehn Standorten im Landkreis Barnim vertreten und erweitert die Gemeinde Ahrensfelde um einen weiteren BARshare-Standort.

Nachhaltige Mobilität für die Barnimer Feldmark

Neben den Nutzungszeiten des Vereins von 30 Stunden pro Woche kann das BARshare-Fahrzeug im Blumberg auch von BARshare-Mitnutzer*innen für private Fahrten gebucht werden. Das ist für Torsten Jeran, Vorsitzenden des Regionalparkvereins, ein konsequenter Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität: „Als Verein verfolgen wir das Ziel, ökologisch sinnvolle und sozial verträgliche Infrastruktur vor Ort im ländlichen Raum zu fördern und zu unterstützen. Die Sharing-Flotte von BARshare ist aus unserer Sicht ein wunderbares Beispiel für den Bereich Mobilität und kann in der Barnimer Feldmark sicherlich neue Impulse für die anstehende Verkehrswende setzen. Hier gehen wir jetzt selbst mit gutem Beispiel voran.“

Auch Saskia Schartow, Projektleiterin für BARshare bei den Kreiswerken, hält den neuen BARshare-Standort für gut gewählt: „Unser Ziel ist es, möglichst im gesamten Gebiet des Barnims mit BARshare-Fahrzeugen vertreten zu sein und so auch außerhalb der größeren Barnimer Städte Eberswalde und Bernau unseren Nutzerkreis zu erweitern, um unseren Ansatz „Teilen statt besitzen“ für möglichst viele Barnimer*innen erfahrbar zu machen. Gerade im Süden des Barnims, wo durch die Nähe zu Berlin verschiedenste ÖPNV- und SPNV-Angebote bestehen, die Entfernungen zwischen den einzelnen Ortschaften jedoch mitunter sehr weit ausfallen, kann BARshare eine sinnvolle klimafreundliche Ergänzung im Bereich Individualverkehr sein.“

Anlass für die Entscheidung der Kreiswerke Barnim, einen BARshare-Standort in Blumberg zu errichten, ist der Wunsch des Regionalparkvereins, die eigene Mobilitätssituation vor Ort klimafreundlicher zu gestalten. Mit der Eröffnung einer Mobilitätsstation in Werneuchen hatten die Kreiswerke im April 2021 bereits ein wichtiges Zeichen für Mikromobilität im südlichen Barnim gesetzt: die Bereitstellung von vier Pedelecs, zwei elektrischen Lastenrädern, einem BARshare-Renault ZOE sowie einer öffentlichen Ladesäule des emobility Ladenetzes Barnim auf dem dort neu gestalteten Bahnhofsvorplatz.

BARshare ab sofort an 10 Barnimer Standorten

Mit 44 E-Fahrzeugen und 10 BARshare BIKEs ist BARshare an nunmehr zehn Barnimer Standorten vertreten, darunter neben Blumberg in Ahrensfelde, Bernau, Biesenthal, Britz, Eberswalde, Oderberg, Melchow, Wandlitz und Werneuchen. Ein weiterer Standort soll in Kürze in Panketal folgen. Pro E-Fahrzeug wird die Flotte durchschnittlich von 22,2 Mitnutzer*innen und 11,3 Fahrer*innen aus den aktuell 13 Hauptnutzer-Teams gemeinsam genutzt und seit dem Start 2019 auch von einem wachsenden Kreis aus bereits über 1250 Mitnutzer*innen für private Fahrten gebucht. Die Nutzung von BARshare ist nach der Registrierung unter www.barshare.de für einmalig 10 EUR und der Validierung des Führerscheins per POSTIDENT-App oder einer der Barnimer Validierungsstellen in Eberswalde, Bernau oder Oderberg möglich. Für Ahrensfelder Bürger*innen ist die Anmeldung bei BARshare anlässlich der Eröffnung des neuen Standorts in Blumberg vom 17. bis zum 30.11.2021 kostenlos.

Auf dem Bild zu sehen:
Freuen sich über den neuen BARshare-Standort in Blumberg: Prokurist Christian Vahrson (r.), BARshare-Projektleiterin Saskia Schartow und Projektmanager Johannes Schlößer von den Kreiswerken Barnim (l.), Bürgermeister der Gemeinde Ahrensfelde Wilfried Gehrke (3.v.l.), Vorstandsvorsitzender des Regionalparks Torsten Jeran (4.v.l.) und das weitere Vereinsteam. (Foto: Torsten Stapel / Kreiswerke Barnim)

NEUE BEHÄLTER ERSETZEN GELBE SÄCKE FÜR DIE SAMMLUNG VON LEICHTVERPACKUNGEN

Das Barnimer Umweltamt informiert über die Neuorganisation der Sammlung von Leichtverpackungen (LVP). Ab dem 1. Januar 2022 werden diese landkreisweit in gelben Tonnen gesammelt. Der Gelbe Sack wird damit nach mehr als 30 Jahren abgelöst.

Durch die Sammlung von Leichtverpackungen mittels Gelber Tonne soll in den Städten und Kommunen des Landkreises ein saubereres Stadtbild geschaffen werden. Die festen Behälter haben den Vorteil, dass Verpackungsabfälle darin leichter und sicherer gesammelt werden können und vor Tierfraß geschützt sind. Darüber hinaus ist die wiederverwendbare Tonne umweltfreundlicher als die nur einmal nutzbaren Plastiksäcke. Unter anderem aus diesen Gründen hat der Kreistag Barnim in seiner Sitzung am 10. März 2021 die Umstellung auf das System „Gelbe Tonne“ beschlossen.

Die Einsammlung und Verwertung von Verpackungen organisieren bundesweit die privatwirtschaftlich aufgestellten „Dualen Systeme“. In deren Auftrag sammelt weiterhin die Firma REMONDIS Brandenburg GmbH mit Sitz in Werneuchen die Leichtverpackungen im Kreisgebiet ein und ist nun auch mit der Einführung der Gelbe Tonne beauftragt.

Ab dem 1. November dieses Jahres wird mit der Aufstellung der Tonnen durch das von REMONDIS beauftragte Unternehmen C-trace im Barnim begonnen. Bis Ende Dezember soll die Verteilung abgeschlossen sein.

Der Tourenplan wird in Form einer Postwurfsendung im Dezember 2021 allen Haushaltungen im Landkreis zugehen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten hierzu finden Sie nachfolgend und auf der FAQ-Seite:

Was kostet die Gelbe Tonne?
Die Aufstellung und Nutzung der Gelben Tonne ist kostenlos. Die Finanzierung der Sammlung von Leichtverpackungen erfolgt über den Kauf von Produkten. Beispiel: Mit dem Erwerb eines Joghurts wurde bereits die Entsorgung und Verwertung des Joghurtbechers bezahlt. Es werden keine Abfallgebühren für die Erfassung und Verwertung von Verpackungen verwendet!

Welche Gelben Tonnen werden für Privathaushalte aufgestellt?
Die Haushaltungen werden mit einer 240 Liter fassenden Gelben Tonne ausgestattet. Dies entspricht einem Volumen von vier bis sechs Gelben Säcken. Ausnahmen gibt es in Großwohnanlagen. Hier werden in der Regel 1.100 Liter Behälter verwendet.

Wie bekomme ich die Gelbe Tonne?
Die Gelbe Tonne muss nicht extra beantragt werden. Die Behälteraufstellung für Privathaushalte erfolgt automatisch.

Wann werden die Gelben Tonnen ausgeliefert?
Die Aufstellung der Behälter wird nach und nach ab Anfang November 2021 erfolgen, so dass zum Jahreswechsel alle Haushaltungen versorgt sind.

Wie häufig werden die Gelben Tonnen geleert?
Die Gelben Tonnen werden ab Januar 2022 alle drei Wochen geleert. Tonnen, die schon in diesem Jahr zur Abfuhr bereitstehen, können noch nicht geleert werden.

Was gehört in die Gelbe Tonne?
In die Gelbe Tonne gehören ausschließlich gebrauchte und leere Verpackungen, die nicht aus Papier, Karton, Pappe oder Glas sind. Die Branche spricht von sogenannten Leichtverpackungen, also alles, was aus Kunststoff, Metall, Verbundstoffen und Naturmaterialien besteht und ein Produkt schützt. Die Verpackungen sollen restentleert, müssen aber nicht gespült sein.

Was zählt zu den Leichtverpackungen?
Dazu zählen z. B. Plastikbecher für Sahne, Joghurt, Margarine, Frischkäse, Quark, Milch- und Getränketüten (Tetra Packs), Flaschen aus Kunststoff, z.B. für Spülmittel, Körperpflegemittel, Waschmittel, Netze von Zitrusfrüchten, Kartoffeln, Zwiebeln, Styroporformteile (z.B. Verpackungsmaterial von Elektrogeräten), Getränke- und Konservendosen, leere Farb- und Spraydosen und Pflanztöpfe.

Ist die Nutzung von Gelben Säcken weiterhin möglich?
Gelbe Säcke können bis Ende dieses Jahres zur Abfuhr genutzt werden. Nach Aussage der Fa. REMONDIS werden ab Januar 2022 im Landkreis Barnim keine Gelben Säcke mehr eingesammelt. Es dürfen auch keine Gelben Säcke in die Gelben Tonnen eingestellt werden, da sich das Füllvolumen dadurch deutlich reduziert.

Ist ein Tausch der Tonnengröße oder die Bestellung zusätzlicher Tonnen möglich?
Wenn im Laufe des Jahres 2022 festgestellt wird, dass regelmäßig große Mengen an Verpackungsabfällen anfallen, kann auch eine weitere Tonne bei der Fa. REMONDIS angefordert oder ein größerer Behälter aufgestellt werden. Dazu ist eine schriftliche Nachricht mit entsprechender Begründung notwendig, so dass der Behälterbedarf geprüft werden kann. Vor dem 01.01.2022 sind keine Änderungswünsche bei der Fa. REMONDIS möglich!

Kontakt Behälterdienst:
Bei Rückfragen und dringenden Anliegen können sich Bürgerinnen und Bürger per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff „Gelbe Tonne Barnim“ oder telefonisch an 0800/1223255 wenden. Des Weiteren können Sie auch das Umweltamt des Landkreises Barnim unter der Telefonnummer 03334/2141506 oder per E-Mai an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktieren.

Um Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten zu können sind folgende Angaben zwingend erforderlich:

1. Name
2. Adresse
3. Mailadresse
4. Telefonnummer
5. Konkrete Schilderung des Anliegens

Die Dualen Systeme, die für die Gelben Tonnen verantwortlich sind, informieren mit ihrer Kampagne „Mülltrennung wirkt“ über die Sammelkriterien und die Verwertung der Abfälle aus den Gelben Tonnen: www.mülltrennung-wirkt.de

Pressemitteilung LK Barnim | 7. Oktober 2021

Elektromobilität ist ein bedeutender Faktor für den Klimaschutz und die Schonung von Ressourcen. Bereits in vielen Bereichen des Straßenverkehrs hat diese Technologie Einzug gehalten. Nun gibt es auch Alternativen im Nutzfahrzeugbereich und die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG), ein Tochterunternehmen der Kreiswerke Barnim, ist das bisher erste Brandenburger Abfallwirtschaftsunternehmen, das vollelektrische Abfallsammelfahrzeuge zum Einsatz bringen wird.

Die Beschaffung von vier Abfallsammelfahrzeugen mit alternativer Brennstoffzellentechnologie  wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP II) mit insgesamt 2,4 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PTJ) umgesetzt.

Am Donnerstag, 16. September überreichte Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Geschäftsführer der NOW GmbH, auf dem BDG-Betriebsgelände in Bernau einen Fördermittelbescheid in Höhe von 2,4 Millionen Euro an Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim. „Ich bin in diesem Jahr bereits zum

zweiten Mal innerhalb weniger Monate im Landkreis Barnim, um die regionalen Aktivitäten beim Einsatz von Wasserstoff im Straßen- und Schienenverkehr zu würdigen und das zukunftsorientierte Handeln zu unterstützen,“ freut sich von Knobelsdorff und ergänzt: „Der Umbau hin zur Klimaneutralität ist eine Jahrhundertaufgabe, der wir nur mit technologieoffener Politik begegnen können. Der Landkreis Barnim geht hier beispielhaft voran und setzt die zur Verfügung stehenden Technologien bedarfsgerecht ein. Ich wünsche allen Beteiligten weiterhin viel Offenheit und freue mich, in der Nähe zu Berlin so innovative und aufgeschlossene Praxispartner unterstützen zu können.“

Was der Landkreis in Sachen Elektromobilität bereits zu bieten hat, fasst Christian Mehnert eindrucksvoll zusammen: „Ich glaube sagen zu können, dass wir im Landkreis Barnim im Bereich der Elektromobilität im Land Brandenburg zu den Vorreitern gehören. Immerhin 10% der bislang bereitgestellten öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge des gesamten Landes befinden sich im Barnim. Wir beantragen mittlerweile die sechste Ausbaustufe für die Errichtung öffentlicher Ladeinfrastruktur. Mit dem gemeinwohlorientierten Mobilitätsangebot BARshare setzen wir aktuell Maßstäbe im Bereich des elektrischen Carsharings im ländlichen Raum. Zusammen mit den Partnern ENERTRAG und NEB arbeiten wir seit Mai 2021 am Aufbau einer Infrastruktur zur Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff auf der Regionalbahnlinie 27 (Heidekrautbahn). Umso mehr freuen wir uns, nun auch im Bereich der Abfallsammelfahrzeuge einen Schritt weiter in Richtung Klimaneutralität voranzukommen.“

Voraussichtlich im dritten Quartal 2022 werden vier brennstoffzellenbetriebene Abfallsammelfahrzeuge den aktuell 40 Fahrzeuge umfassenden BDG-Fuhrpark erweitern und im Bereich Bernau zum Einsatz kommen. Insgesamt 910.000 Kilometer werden jährlich auf den Sammeltouren zurückgelegt und bislang 520.000 Liter Diesel verbraucht. Beim Einsatz der Brennstoffzelle als Antriebstechnologie entstehen lediglich Wasser und Sauerstoff.

„Ein absoluter Gewinn für das Klima in der Stadt Bernau“, ist sich Bernaus Bürgermeister André Stahl sicher. „Neben sechs Wasserstoffbussen, die bald emissionsfrei durch die Stadt rollen werden, wird nun auch die Abfallentsorgung leiser und klimafreundlicher.“

Betankt werden „die Neuen“ mit grünem Wasserstoff, hergestellt aus erneuerbaren Energien. Die Tankstelle dafür errichtet die Barnimer Busgesellschaft in Bernau für die Betankung von Wasserstoffbussen, zur gemeinsamen Nutzung mit der BDG.

„2021 kann bereits jetzt als Initialjahr für den Einsatz von Wasserstoff im Landkreis Barnim gesehen werden“, stellt Dr. Wilhelm Benfer, Amtsleiter des Amtes für nachhaltige Entwicklung Landkreis Barnim angesichts der zahlreichen Projekte fest.  „Es konnten seit Beginn dieses Jahres, dank der Unterstützung von Bund und Land, drei wegweisende Wasserstoffvorhaben im Landkreis auf den Weg gebracht werden. Zusammen mit den bereits etablierten Mobilitätsprojekten formiert sich der Landkreis schrittweise zu einer Elektromobilitätsregion, in der viele Rädchen ineinander greifen und zueinander passen.“

Informationen zu weiteren Wasserstoffvorhaben im Landkreis Barnim:

Verbundvorhaben Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff auf der Regionalbahnlinie 27 (Heidekrautbahn)

Verbundpartner: ENERTRAG, NEB, KWB

 

Weitere Informationen

Anschaffung von sechs Wasserstoffbussen und Errichtung einer Wasserstofftankstelle

Umgesetzt durch die Barnimer Busgesellschaft mbH.

 

Weitere Informationen

Download Pressemitteilung 

Bildunterschrift: Kurt-Christoph von Knobelsdorff (2.v.r.) übergibt 2,4 Mio. EUR Fördermittel an KWB-Geschäftsführer Christian Mehnert (2.v.l.). Dr. Wilhelm Benfer (li.), Leiter des Amtes für Nachhaltige Entwicklung Landkreis Barnim und André Stahl (re.), Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin begrüßen den Fortschritt in Richtung nachhaltigen Wirtschaftsverkehr in der Region. (Foto: Torsten Stapel) Wir freuen uns über die Berücksichtigung unserer Meldung in Ihren Medien.

Kreiswerke Barnim, Stadt Eberswalde und HNEE rufen auf: Zusammen für ein gutes Morgen!

Nach monatelanger Vorbereitung startet am 13. September die zukunftswoche2021 - ein gemeinsames Veranstaltungsformat der Kreiswerke Barnim, der Stadt Eberswalde und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) unter dem Motto: Zusammen für ein gutes Morgen! 

Zum Auftakt der gemeinsam organisierten Themenwoche vom 13.-19. September 2021, die an bisherige Einzelformate der drei Veranstalter*innen anknüpft und das breite Engagement regionaler Akteur*innen, Projekte und Initiativen für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und eine zukunftsfähige Region sichtbar machen soll, haben sich die drei Leiter der PartnerInstitutionen zum Pressegespräch zusammengefunden. Friedhelm Boginski als Bürgermeister der Stadt Eberswalde, Christian Mehnert als Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim und Prof. Dr. Matthias Barth, seit 1. September neuer Präsident der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), kommen in dieser Sache zum ersten Mal zusammen. 

Prof. Dr. Barth, der sich als frisch in den Dienst getretenen Hochschulpräsident gerade in das breite Tätigkeitsspektrum der HNEE einarbeitet, und Bürgermeister Herr Boginski betonen die Bedeutung dieser erstmaligen Kooperation: „Die zukunftswoche ist ein direktes Ergebnis der letzten Nachhaltigkeitstage der HNEE. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion kamen wir als Hochschule und Stadt zu der Erkenntnis, dass wir bedeutend mehr erreichen können, wenn wir uns in unserem jeweiligen Einsatz für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zusammentun.“ Ein eigentlich geplantes zukunftsfest als große gemeinsame Präsenzveranstaltung in Eberswalde habe sowohl 2020 als auch dieses Jahr der Pandemiesituation geschuldet ausfallen müssen, könne aber hoffentlich im kommenden Jahr nachgeholt werden. 

Die Erweiterung auf eine Hybrid-Veranstaltungswoche kommt wiederum einer größeren Zielgruppe im Barnim zugute, was Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke als dritten Partner im Bunde freut: „Wir als Kreiswerke tragen Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung und erneuerbare Energien im Barnim und arbeiten hierbei mit vielen Partner*innen im Landkreis zusammen. Es ist uns ein Anliegen, nicht nur unser Tun im Sinne der Null-Emissions-Strategie des Barnims transparent zu machen, sondern auch auf Barnimer Initiativen und Bürger*innen zuzugehen, die sich auf anderen Ebenen mit einem zukunftsfähigen Barnim beschäftigen. Nur durch unser gemeinsames Tun können wir nachhaltige Veränderungen vor Ort bewirken.“

Die Webseite www.zukunftswoche.de bietet ab sofort Einblick in ein vielfältiges Programm während der Woche, zusammengestellt von einer großen Bandbreite regionaler Nachhaltigkeitsakteur*innen. Interessierte sind herzlich eingeladen, an den vorgestellten Aktionen und Veranstaltungen wie z.B. Vorträgen, Stadtspaziergängen, Fahrradtouren, Filmvorführungen, einem Science Slam oder einer gemeinsamen Müllsammelaktion teilzunehmen. Darüber hinaus bieten die Webseite und die begleitenden Social MediaKanäle verschiedene Beiträge zu Nachhaltigkeitsprojekten und –initiativen aus dem Barnim und Umland.

Für Fragen zur Veranstaltung und Organisation ist das zukunftswoche-Team per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie telefonisch unter 03334 52620 30 / -370 (Kreiswerke Barnim) oder 03334 646 15 / -26 (Stadt Eberswalde) erreichbar.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:
www.zukunftswoche.de
www.facebook.com/zukunftswoche2021
www.instagram.com/zukunftswoche2021

Bild: Freuen sich auf die zukunftswoche2021: Bürgermeister der Stadt Eberswalde Friedhelm Boginski, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim Christian Mehnert und der neue Präsident der HNEE Prof. Dr. Matthias Barth (oben v.l.) und das Organisationsteam der drei Partnerinstitutionen. (Foto: Torsten Stapel)

 

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